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Sommerversammlung des ZKPJV vom 15. Mai 2007 |
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Alfred Meier, Präsident des ZKPJV, eröffnet um 19:00 Uhr die Versammlung und übernimmt den Vorsitz. Das Protokoll wird von Harry Frenademez geführt.
Der Vorsitzende begrüsst die Gäste Regierungsrätin Manuela Weichelt-Picard, Jagdverwalter Peter Ulmann, Albert Stössel (Präsident SPW), Werner Grond (Redaktor Schweizer Jäger) und die Wildhüter Ernst Suter und Gregor Styger.
Nach Bestimmung der Stimmenzähler übergibt der Vorsitzende das Wort an Peter Ulmann zur Vorbereitung der Beschlussfassung des ersten Traktandums.
Peter Ulmann stellt die Zählergebnisse von 2007 vor. Insgesamt wurde über alle Bezirke 7.6 % weniger Rehwild gezählt als im Vorjahr. Mit Berücksichtigung des Zuwachses (vereinfacht: pro weibliches Reh ein Stück) und unter Abzug einer durchschnittlichen Kitzmortalität ergibt sich ein kalkulatorischer Sommerbestand von ca. 1513 Stück Rehwild. Dies ergibt gemessen am Zielbestand ein Reduktionskontingent von 473 Stück Rehwild. Damit bleiben nach Abzug des zu erwartenden Fallwildes ein jagdlich nutzbares Kontingent von 350 Stück Rehwild (als Gesamtüberblick über den Kanton).
Aus dieser Rechnung ergibt sich, dass
1. ein stabiler Rehbestand besteht,
2. eine stabile Nutzung möglich ist und
3. faktisch jeder Jäger wie bis anhin zwei Rehe nutzen kann. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Nachfrage nach Patenten tendenziell steigend ist.
Interessant ist zudem, dass das Fallwild sich linear mit dem Wildbestand entwickelt. Dies, obwohl der Fahrzeugbestand im Kanton Zug in den letzten Jahren erheblich angestiegen ist. In 2006 betrug der Fallwildbestand beim Rehwild 166 Stück. Dies ist im Vergleich zu den Vorjahren eine relativ hohe Zahl. Die Gründe dafür sind vielschichtig und können zu unterschiedlichen Spekulationen Anlass geben. Wohl wird der lange Winter und der warme Herbst eine Rolle gespielt haben. Die sich aus den Wildbestandserhebungen ergebende Nutzung wird von den Jägern praktisch einstimmig angenommen und gutgeheissen.
Anschliessend stellt der Jagdverwalter die Aenderungen hinsichtlich der Umsetzung der Hirschjagd in den Jagdbetriebsvorschriften vor. Werner Grond äussert sich kritisch zu diesen Vorschlägen, weil der Kompromissvorschlag für die mit den Aenderungen verfolgten Zielen zu wenig weit geht. Er schlägt vor, die Hirschjagd für zwei Jahre zu schliessen und dann wieder zu beurteilen, wie sich der Bestand entwickelt.
Alfred Meier dankt für das Votum und weist aber noch einmal darauf hin, dass der Vorschlag nicht von der Jagdverwaltung, sondern von der Hirschjagdkommission stammt, welche personell im Wesentlichen mit Personen aus der Zuger Jägerschaft gebildet wurde. Zudem weist Alfred Meier darauf hin, dass es allen bewusst ist, dass der Vorschlag eine Konsenslösung ist.
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Peter Ulmann erwähnt zudem, dass die Forstverwaltung hinter der Konsenslösung stehe - ein Jagdverzicht auf Rotwild kann gegen die Interessen der Forstverwaltung kaum durchgesetzt werden.
Giovanni Caviezel zeigt Bedenken hinsichtlich der Jagd auf Schmaltiere. Das Ansprechen ist schwierig und Fehlschüsse sind zu erwarten. Peter Ulmann bestätigt dies und führt aus, dass mit dieser Regel ein Abschuss auf weibliches Rotwild nur in Fällen erfolgen kann, wo das Ansprechen mit grosser Sicherheit und der dazu notwendigen Zeit möglich ist. Faktisch wird damit die weibliche Rotwildstrecke im Kanton Zug erheblich zurückgehen. Andere Kantone werden in naher Zukunft mit ähnlichen Konzepten bezüglich der Rotwildjagd nachziehen. Das Rotwildkonzept wird mit 40 Ja und 14 Nein Stimmen angenommen.
Peter Ulmann bedankt sich bei den Mitgliedern der Hirschjagdkommission und den Mitgliedern des ZKPJV für die sachliche und konstruktive Diskussion. Die beschlossenen Aenderungen hinsichtlich der Rotwildjagd ist der richtige Schritt und zeigt, dass die Zuger Jäger Veränderungen positiv mittragen können.
Am Schluss der Versammlung richtet Frau Regierungsräting Manuela Weichelt ihr Wort an die Jägerschaft. Sie dankt für die konstruktive Umsetzung der Rotwildjagd und informiert die Jägerschaft, dass die Umsetzungen hinsichtlich NFA im Gang ist. Dabei werden die Leistungen der Jäger angemessen berücksichtigt. |
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Aktuelle Vereins-
Aktivitäten |
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15.05.2012 [details] |
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Sommerversammlung |
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31.05.2012 [details] |
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Übungsschiessen |
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09.06.2012 [details] |
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2-tägiger Jägertag |
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10.06.2012 [details] |
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2-tägiger Jägertag |
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28.06.2012 [details] |
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Schussbild-Seminar anschl. Wildschweinessen |
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01.07.2012 [details] |
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Zuger Ferienpass |
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24.08.2012 [details] |
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Vorschiessen Vereinsjagdschiessen |
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25.08.2012 [details] |
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Vereinsjagdschiessen |
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30.09.2012 [details] |
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Übungsschiessen |
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Generalversammlung mit Trophäenschau |
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